Eigentlich wollten wir hier gar keine Coverbands. Das soll auch so bleiben. Da trifft es sich gut, daß im Jazz wohl nie gecovert wird – sondern aus bekannten Stücken live neue entstehen. Das paßt zum Frühling, dachten wir uns, und so haben »Dead Baron« bei uns gespielt. Die Jazzrock- und Fusionband aus Koblenz führte ihre Zuhörer auf eine Reise durch die funkigen Grooves von Jazzrock und Fusion. Die fast schon vergessene und kaum mehr live zu hörende Musik der 70er und 80er. Und das alles handgemacht mit viel spontaner Improvisation.

Wem die Sounds von Herbie Hancock, Jeff Beck, Billy Cobham, Pat Metheny oder den Red Hot Chili Peppers gefallen, fand auch Spaß an den erdigen und authentischen Arrangements von Dead Baron. Dabei wußte man zu Beginn der Songs nie genau, wohin die Reise geht – bis auf ein Grundgerüst sind die Songs komplett improvisiert. Wie es sich beim Jazz gehört.

Wir hatten viel Freude mit Keyboarder Tim Hühner, Drummer Michael von Nathusius, Bassist Maggie Lotzen und Gitarrist Sascha Schleich, die mit ihrer Spielfreude die Freude auf das Frühjahr weckten. Freude allenthalben also.