Roland Meyer de Voltaire

Es ist nicht übertrieben, wenn wir sagen: Roland Meyer de Voltaire ist ein Freund der Familie. Denn ohne ihn und die Musik seiner damaligen Band Voltaire gäbe es unsere Familie womöglich gar nicht – bei einem Konzert, damals 2004, hatten wir uns verliebt. 

Die Veröffentlichung eines der vielleicht besten deutschsprachigen Alben Heute ist jeder Tag liegt nunmehr 20 Jahre zurück. Grund genug, noch mal auf  Rolands Schaffen zu schauen:

Roland blickt auf eine beeindruckende, über 20-jährige Musikkarriere zurück, die von großen Erfolgen, tiefen Brüchen und kreativer Neuerfindung geprägt ist – eine Geschichte, die unter anderem in der gefeierten Netflix- und 3sat-Langzeitdokumentation Wie ein Fremder – Eine deutsche Popmusikgeschichte festgehalten wurde.

Voltaire

Voltaire waren ein Lichtblick in der damaligen deutschen Musikszene. Die Texte poetisch, die Musik dynamisch und facettenreich – eine Band mit internationalem Format. Trotz Plattendeal mit einem Major-Label und zahlreicher begeisterter Rezensionen von Musikkritikern blieb der kommerzielle Erfolg aus. 

Neuanfang mit dem Projekt „SCHWARZ“

Nach dem Ende der Band erfand sich Roland neu. Unter dem Künstlernamen SCHWARZ kombinierte er fortan cineastischen, orchestralen Pop mit modernen elektronischen Beats. Mit Veröffentlichungen wie dem Debütalbum White Room und dem Nachfolger red pill zeigte er seine ganze musikalische Bandbreite.

Hinter den Kulissen: Songwriter & Filmkomponist

Neben seinen eigenen Projekten arbeitet Roland seit Jahren erfolgreich im Hintergrund. Er schreibt Songs für andere namhafte Künstler (unter anderem wirkte er bei Projekten von Schiller, Enno Bunger oder Megaloh mit) und komponiert bewegende Filmmusik für Dokumentationen wie Trainer! oder Tom Meets Zizou.

Schon dreimal hat er unser Wohnzimmer besucht. Wir freuen uns auf ein viertes Mal, denn er ist in seiner Vielseitigkeit sicher noch nicht am Ende seiner Entwicklung angelangt.